Home >  Für Patienten > Patienteninformationen

Chronische Müdigkeit

Eine für den Arzt wie auch für den Patienten schwierige Situation findet sich in der Sprechstunde recht häufig. Patienten, die sich grundsätzlich gesund, zumindest aber nicht ernstlich krank fühlen, haben Probleme, die Belastungen des Alltags zu bewältigen. Trotz normalem Lebenswandel ist eine allgemeine Antriebsarmut, ständige Müdigkeit und Lustlosigkeit zu beobachten. Die Ursachen des chronischen Erschöpfungszustandes sind vielschichtig. Es können mehrere Faktoren beteiligt sein.

Einige auslösende Komponenten kann der betreuende Arzt aufdecken:

  • chronisch niedriger Blutdruck (führt u. a. zur Antriebsarmut und ständiger Müdigkeit)
  • Blutarmut (Anämie) z. B. durch Eisenmangel infolge starker Regelblutungen
  • eine versteckte Schilddrüsen-Unterfunktion


Arteriosklerose

Die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist eine chronische Erkrankung der Schlagadern mit einer Verhärtung und Verdickung der Gefäßwand und einer dadurch bedingten fortschreitenden Einengung des Gefäßdurchmessers. Die Erkrankung verläuft häufig schleichend und unbemerkt.

So können über Jahre, zunächst ohne Beschwerden oder Schmerzen, die Arterien des Körpers nach und nach "verkalken" oder durch chronische Entzündungsmechanismen Wandverdickungen entwickeln.

Meist wirken bei der Entstehung der Gefäßschädigung verschiedene Risikofaktoren zusammen:

  • Übergewicht
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • Bewegungsmangel
  • Zuckerkrankheit
  • Stress

Nur ein frühzeitiges Erkennen von Risikofaktoren gibt die Chance, diese auszuschalten bzw. den Verkalkungsprozess sogar zurückzudrängen.

 

 

Sexuell übertragbare Krankheiten

Sexuell übertragbare Erkrankungen bedürfen gesteigerter Aufmerksamkeit, wobei nicht nur an eine mögliche HIV-Infektion und andere Erkrankungen, sondern auch an Leberentzündungen durch Hepatitis-B-Viren gedacht werden sollte.

Umfassende Reisetätigkeit auch in abgelegenste Winkel unseres Globus, aber auch Partnerwechsel, stellen noch immer ein großes gesundheitliches Risiko dar. Eine Ansteckung mit einer sexuellen Erkrankung wird in vielen Fällen nicht sofort bemerkt. Mögliche Folgen stellen sich erst mit langer zeitlicher Verzögerung ein. Es geht nicht nur um eine Eigengefährdung. Auch der Partner wird gefährdet - und dies oft unwissend und nichts ahnend. Für viele Patienten ist es vor dem Eingehen neuer sexueller Beziehungen aus oben genannten Gründen wichtig zu wissen, ob sie frei von übertragbaren sexuellen Erkrankungen sind. Zum Nachweis dieser Infektionen sind eine Blutabnahme aus einer Armvene und ein bakteriologischer Abstrich erforderlich.